Für jeden ha Abbaufläche legt Dyckerhoff die mehrfache Fläche neuer Naturschutz- und hochwertiger Landschaftsbereiche an – die Erfolge sind schon heute sichtbar

In der öffentlichen Diskussion über die Ausweisung neuer Abbauflächen im Regionalplan spielt die Frage nach der Veränderung von Natur und Landschaft zu Recht eine wichtige Rolle. In dieser Diskussion werden teils unvollständige Informationen zugrunde gelegt und dadurch der falsche Eindruck einer kahlgeschlagenen Landschaft und auf Dauer zerstörten Natur erweckt. Tatsächlich ist es jedoch so, dass die Eingriffe durch den Kalksteinabbau nicht nur kompensiert werden, sondern sogar eine mehrfache Fläche an neuen Natur-schutz- und Landschaftsbereichen entsteht. Langfristig stehen daher wesentlich mehr hochwertige Natur-Lebensräume zur Verfügung als vor dem Abbau.

So hat Dyckerhoff in Lengerich bereits 100 Prozent der alten Steinbrüche an die Natur zurückgegeben. Diese und weitere sind bereits als Natur- oder Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen. Die anhängende Übersichtskarte und Beispiele zeigen diese Erfolge.

Auch die Nachnutzung der heute noch aktiven Steinbrüche als Naturschutzgebiete ist sichergestellt. Schon mit Erteilung der Abgrabungsgenehmigung 1999 legte die Bezirksregierung Münster die durch Dyckerhoff zu leistenden Kompensationsmaßnahmen verbindlich fest: Pro Hektar Abgrabung die vierfache Fläche.

Aus dieser Genehmigung hat Dyckerhoff bisher ca. 13,5 Hektar der Flächen in Anspruch genommen. Als Ausgleich sind bereits fast 100 Hektar neue Landschaft nach Vorgaben des Forstamtes und der Naturschutzbehörde entstanden.

Auch für die im Regionalplan beantragten Flächen ist ein mehrfacher Ausgleich geplant: für Waldmeister-Buchen-Wald die vierfache Fläche, für weniger wertvolle Bereiche die doppelte Fläche. Damit diese Abbauflächen möglichst schnell kompensiert werden können, werden die Kompensationsmaßnahmen mit einem Vorlauf von 15 Jahren durchgeführt. Nach 15 Jahren kann laut den Fachleuten ein Buchenwald bereits als wertvoll im Sinne der Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie bezeichnet werden. Der Erhaltungszustand des FFH-Gebietes wird nicht verschlechtert.

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Beispiele
Luftbild mit Steinbruchflächen