Was hat Dyckerhoff unternommen, um Belästigungen für Betroffene aufgrund des Rohmehlaustritts am 26. August 2016 auszugleichen?

Aufgrund des Rohmehlaustritts am 26. August 2016 ist es im Umfeld des Zementwerks Lengerich zu Staubbelastungen auf nahegelegenen Grundstücken gekommen. Eine Gesundheitsgefährdung durch diese Stäube hat zu keiner Zeit bestanden. Um die damit jedoch verbundenen Belästigungen für die betroffenen Nachbarn zu mildern, haben wir die folgenden Maßnahmen ergriffen.

Ausgleichspauschale für Reinigungsleistungen der Betroffenen

Auf einer Reihe von Grundstücken, Gebäuden und Nebenanlagen ist es zu einer deutlichen Verschmutzung und einem besonderen Reinigungsaufwand durch die Bewohner gekommen.

Um diesen Aufwand auszugleichen, hat Dyckerhoff in einem unbürokratischen Verfahren eine Ausgleichspauschale ausgezahlt. Voraussetzung hierfür war lediglich eine zeitnahe Information über die Staubbelastung und eine plausible Auflistung der Reinigungsarbeiten durch die Betroffenen. Von dieser Möglichkeit haben rund 40 Nachbarn Gebrauch gemacht.

Fachgutachterliche Klärungen

In rund 20 Fällen haben Betroffene die Erstellung von Fachgutachten verlangt. Diesem Verlangen sind wir nachgekommen und haben unabhängige Fachgutachter mit der Klärung von Staubbelastungen auf Dächern, Photovoltaik- und Solaranlagen sowie Fenstern und Vordächern etc. beauftragt.

Nach Vorliegen der Gutachten, haben wir die Betroffenen über die gutachterlichen Aussagen zu Ihrem Fall informiert.

  • In den meisten Fällen stellten die Gutachter fest, dass Verschmutzungen wenige Wochen nach dem Ereignis bereits ganz oder teilweise durch Regenfälle entfernt waren.
  • In einem Teil der Fälle führten Gutachten dazu, dass wir eine Reinigung durch ein Reinigungsunternehmen oder die Auszahlung einer Ausgleichspauschale für eigene Reinigungsaufwendungen angeboten haben.
  • In keinem Fall stellten die Gutachter eine dauerhafte Beschädigung aufgrund des Rohmehlniederschlags fest.

Autowäschen

Neben den Grundstücken waren auch Pkws von dem Staubniederschlag betroffen.

Um diese Belästigung auszugleichen, haben wir für ca. 170 Pkws eine Autowäsche übernommen. Da es sich bei dem Rohmehl um nicht-ätzende und leicht entfernbare Stäube handelt, erfolgte die Wäsche nur mit Wasser. In wenigen Einzelfällen haben uns Pkw-Besitzer ihren Wagen nach dieser Reinigung vorgeführt, da das Ergebnis nicht befriedigend war. In diesen Fällen haben wir aus Kulanz eine zweite Reinigung übernommen.